Aufruf zum Feministischen und Frauen-Streik am 8. März 2020 für Freiburg und Umgebung „Wir streiken auch sonntags – because we care!“ Wenn wir die Arbeiten niederlegen, steht die Welt still! Raus zum Feministischen und Frauen-Streik am 8. März!


Auch dieses Jahr rufen wir als Freiburger Streikkomitee alle Frauen, Lesben, Inter-,
Nonbinary* und Trans-Personen (FLINT) dazu auf, am 8. März 2020 zu streiken und
gegen die Ausbeutung weiblicher* Arbeit und gegen sexualisierte Gewalt zu kämpfen!
Seit über 100 Jahren gehen am 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag, Frauen
und Queers gegen sexistische Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt auf die Straße.
Seit einigen Jahren rufen nun feministische Bewegungen weltweit für diesen Tag zum
Streik auf: Denn wenn wir streiken, dann steht die Welt still.

Dieses Jahr ist der 8. März ein Sonntag – was für uns heißt: Wir streiken erst recht!
Denn gerade die Arbeit, die typischerweise vor allem von Frauen* verrichtet wird, muss
auch am Wochenende erledigt werden, wenn andere frei haben.

Das Private ist politisch!
Das betrifft vor allem Care-Arbeit, also Sorgearbeiten, wie die Pflege von Menschen, die
Erziehung und Betreuung von Kindern sowie alle reproduktiven Arbeiten wie Putzen,
Kochen oder das Organisieren des Alltags zu Hause.
All diese Tätigkeiten sind notwendig dafür, dass Menschen leben und am nächsten Tag
wieder zur Arbeit gehen können. Dennoch ist Care-Arbeit wenig sichtbar, wenig
wertgeschätzt und gar nicht oder schlecht bezahlt: Frauen* und Mädchen* leisten weltweit
täglich mehr als 12 Milliarden Stunden unbezahlte Care-Arbeit1. Unser Monatsgehalt
müsste viel höher sein, würde es die tatsächlichen Lebenserhaltungskosten mit
Ausbezahlung aller Arbeit decken. Arbeitgeberinnen profitieren somit von der Abwertung und Prekarisierung dieser Tätigkeiten, die Frauen zugeschrieben werden. Obwohl die
kapitalistischen Gesellschaften also auf Care-Arbeit angewiesen sind, wird nur produktive
Lohnarbeit, durch die Profit erwirtschaftet wird, als ‚wertvolle Arbeit‘ anerkannt.
Care-Arbeit soll möglichst kostengünstig sein – und wird deshalb wie im eigenen Haushalt
entweder gar nicht bezahlt oder findet in fremden Haushalten unter prekären
Arbeitsbedingungen oder in illegalisierten Arbeitsverhältnissen statt. Reproduktive und
Care-Arbeit wird hauptsächlich von Frauen* verrichtet, was durch naturalisierende
Zuschreibungen als typisch ‚weibliche‘ Aufgaben und Eigenschaften gerechtfertigt wird:
Frauen* würden sich besonders gut und gerne um andere kümmern, seien emotional und
sozial veranlagt und würden gerne Hilfsbedürftige unterstützen. Das betrifft besonders
Frauen* mit Migrationsgeschichte und durch Rassismus diskriminierte Frauen, die in besonders hohem Maße in prekären Care-Arbeits-Sektoren tätig sind. Denn schlechte Arbeitsbedingungen bedeuten auch Überlastung und Auslagerung an migrantische Arbeitskräfte. Aktuell haben wir in der BRD einen Pflegenotstand in Altersheimen und Krankenhäusern: Patientinnen können nicht richtig versorgt werden und Pflegekräfte sind durch ihre Arbeitsbedingungen überlastet. Die Regierung versucht unter großem Aufwand, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren. Diese Auslagerung von Pflegearbeit auf Migrantinnen steht einer rassistischen Migrationspolitik gegenüber: Täglich finden Abschiebungen statt, begründet durch eine Migrationspolitik, die sich auf die Verteidigung eines funktionierenden Wohlfahrts-/Sozialstaats beruft. Wenn wir sonntags arbeiten, dann streiken wir auch sonntags! Ni una menos! Gegen jede Form von Gewalt an Frauen und Queers!

Ökonomische Abhängigkeit und ein Wirtschaftssystem, das von der Ausbeutung von
sogenannter weiblicher* Arbeit profitiert, bedeuten ein hohes Risiko für Frauen* und
Queers: Sexismus und sexualisierte Gewalt haben sich fest in gesellschaftliche Strukturen
eingeschrieben. Wir leben in einem Gesellschaftssystem, dessen Strukturen Frauen*
krank machen und töten!

Gewaltvoll sind die Verhältnisse zum einen insofern, als dass Frauen* in besonderem
Maße von körperlichen und psychischen Krankheiten durch Über- und Mehrfachbelastungen betroffen sind. Sei es in Lohnarbeitsverhältnissen mit schlechten Arbeitsbedingungen oder durch die Doppelbelastung durch Arbeit und Pflege zu Hause. Vor allem aber sind Frauen* – in allen Lebensbereichen – mit Situationen konfrontiert, in denen sie* nicht wie Personen, sondern wie Objekte behandelt werden. Das äußert sich in frauenverachtenden Handlungen, in den alltäglichen Erfahrung sexueller und körperlicher Gewalt gegen Frauen: 40% der Frauen* haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und / oder sexuelle Gewalt erlebt2.

Vergeschlechtlichte Gewalt erfahren nicht nur Frauen, sondern auch Queers, insbesondere Inter– und Trans-Personen. Die Arbeitslosigkeit von Trans-Personen ist besonders hoch; in einigen europäischen Ländern betrifft sie bis zu 50%3. Queere Menschen erleben außerdem besonders häufig gewalttätige Übergriffe. EU-weit gaben mehr als 50% der befragten Trans-Personen an, in den vergangenen 12 Monaten wegen ihres Trans-Seins diskriminiert und belästigt worden zu sein4. Diese gewaltvolle Aufrechterhaltung einer binären Geschlechterordnung steht im Zusammenhang mit der Ausbeutung spezifisch weiblicher* Arbeit.

Die größte Gefährdung von sexualisierter und körperlicher Gewalt besteht für
Frauen* im eigenen Haushalt und sozialen Nahkreis. Jede vierte Frau* hat Gewalt
durch ihre* (Ex-)Beziehungspartner erlebt, allein 2018 wurden 114.000 Fälle zur Anzeige
gebracht5. Die psychische und körperliche Gewalt steht in direktem Zusammenhang mit
der gesellschaftlichen Ausbeutung weiblicher* Arbeit.
Denn durch die ökonomische und emotionale Abhängigkeit, in der Frauen* häufig zu
ihren* (Ehe-)Partnern, in der Regeln Männer, stehen, sind sie* Gewalt im häuslichen
Bereich besonders ausgeliefert. Gleichzeitig erschwert die ökonomische Abhängigkeit die

Möglichkeit der Frauen, sich zu trennen und aus den gewaltvollen Beziehungen zu entkommen. Femizid, die Tötung von Frauen aufgrund ihres* Frau-Seins, ist die Zuspitzung von Gewalthandlungen gegen Frauen und steht in Verbindung mit den ökonomischen und
strukturellen Bedingungen der Gesellschaft. 2018 wurden 122 Frauen* in Deutschland von
ihren (Ex-)Partnern ermordet6. Diese Morde werden als sogenannte ‚Familientragödien‘
als Taten einzelner verharmlost und entpolitisiert, was den Zusammenhang mit den
systematischen patriarchalen Gewaltverhältnissen verdeckt.

Am 8. März werden wir streiken!
Damit wollen wir die sozialen Kämpfe um die gesellschaftliche Organisation von
reproduktiver und Care-Tätigkeiten und gegen die Ausbeutung weiblicher* Arbeit führen!
Denn durch die Doppelbelastung von Lohnarbeit und Hausarbeit ist eine Vollzeitanstellung
für viele Frauen* nicht möglich. Ergebnis ist, dass sie* durch Teilzeitarbeit und Tätigkeit in
meist zudem schlecht bezahlten Berufsfeldern über weniger finanzielle Ressourcen
verfügen und stärker von (Alters-)Armut betroffen sind.
Weiterhin wollen wir auf den Zusammenhang zwischen der Ausbeutung weiblicher* Arbeit
und ökonomischer Abhängigkeit einerseits sowie struktureller und sexualisierter Gewalt an
Frauen* und Queers andererseits aufmerksam machen und gemeinsam eine solidarische
Gesellschaftsordnung erschaffen!

Warum Streik?

  • Wir streiken, weil Streik Alltägliches sichtbar macht, da gewohnte Vorgänge
    stocken, unterbrochen werden, nicht funktionieren – und damit unbequem werden!
  • So soll Streik sichtbar machen, wer und unter welchen Bedingungen normalerweise
    die Arbeit verrichtet, die wir niederlegen werden!
  • Streiken dient der Reflexion und Diskussion darüber, wer in Beziehungen, Familien
    und der Gesellschaft welche Tätigkeiten ausübt – und wie spezifische Belastungen
    von Frauen* aussehen!
  • Im Kapitalismus ist Streik das einzige Medium, das wirklich weh tut, ökonomisch
    schadet und somit Druck ausübt. Wir begnügen uns nicht weiter mit Aktionen und
    Demos, sondern werden durch Streik zeigen, wie ernst wir unsere Forderungen
    meinen!
  • Deshalb ist Streik die einzige Lösung! Wir wollen massenhaften Regelübertritt!
  • Langfristiges Ziel ist die Etablierung des politischen Streiks!

    Wir wollen…

    …die Umverteilung von Haus- und Pflegearbeit zwischen den Geschlechtern!
    …eine massive Anhebung der Bezahlung in sozialen und pflegerischen und anderen
    typische ‚weiblichen‘ Berufen, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, das Ende von
    Befristungen/Leih- und Zeitarbeit!
    …dass Care-Tätigkeiten den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden!
    …Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich! Mehr Zeit für Beziehungen, mehr Zeit
    für Politisches, mehr Zeit für uns!
    …Beziehungsverhältnisse aus der privaten Unsichtbarkeit zu holen! Das Private ist
    politisch!
    …die klare Benennung von Femiziden in Öffentlichkeit und Medien!
    …eine solidarische und selbstbestimmte Gesellschaft!
    Hinaus zum Feministischen und Frauen-Streik am 8. März 2020!
    Alle FLINT* (Frauen*, Lesben, Inter*, Non-Binary, Trans*) laden wir herzlich dazu ein, zu unseren Bündnistreffen zu kommen und am 8.
    März (mit uns) zu streiken!

Quellen:
1 https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/oxfams-studie-sozialer-ungleichheit-12-milliarden-stunden-arbeit-ohne-bezahlt
2 https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/gewalt-gegen-frauen-merkmale-und-tatsachen.html
3 http://www.transinterqueer.org/download/Publikationen/benachteiligung_von_trans_personen_insbesondere_im_arbeitsleben.pdf
4 https://fra.europa.eu/en/publication/2014/being-trans-eu-comparative-analysis-eu-lgbt-survey-data
5 https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/haeusliche-gewalt-was-ist-haeusliche-gewalt.html

6 https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/aktuelles/4154-der-horror-hinter-geschlossentueren-
erschreckende-zahlen-zur-partnerschaftsgewalt-in-deutschland

AUFRUF 2019


„Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.“

Am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen wir für unsere Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen und Queers* aus, von Polen bis Argentinien, von New York bis Hongkong, von Spanien über Nigeria bis Australien.

Auch wir in Freiburg sehen Grund zum Streik und sagen: Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen streiken!

Wir wollen uns verbinden, uns austauschen, Utopien entwickeln und wir wollen streiken!

Bundesweiter Aufruf

Am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen wir für unsere Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen und Queers* aus, von Polen bis Argentinien, von New York bis Hongkong, von Spanien über Nigeria bis Australien. Auch wir sehen Grund zum Streik und sagen: Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen streiken!

Ständig werden wir diskriminiert, unterdrückt und ausgebeutet. Wir werden tagtäglich mit verletzenden Witzen, Kommentaren, Übergriffen und körperlicher Gewalt klein gemacht. Unsere Arbeit wird geringgeschätzt und noch immer verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 22% weniger als Männer. Nicht nur das, zu Hause übernehmen wir unzählige Stunden an Erziehungs-, Haushalts- und Pflegearbeit. Manche von uns tun dies auch schlecht bezahlt im Zuhause anderer. Für Familie, Freund*innen, Partner*innen und Kolleg*innen leisten wir oft emotionale Unterstützung. Im Alter kommen wir mit unserer Rente kaum oder gar nicht über die Runden. So verschieden wir sind, wir sind alle Arbeiterinnen*, weil wir arbeiten müssen – egal ob wir mit dem Kugelschreiber, dem Schraubenschlüssel, dem Computer oder dem Besen in der Hand arbeiten, ob wir dafür einen Lohn bekommen oder nicht. Es wird von uns erwartet, dass wir diese Arbeit klaglos, unbeachtet und wie selbstverständlich mit einem Lächeln erledigen. Wir lassen uns das nicht länger gefallen! Wir streiken!

Wir wollen streiken,

… weil wir in einer Welt leben wollen, in der jede Arbeit wertgeschätzt wird.

… weil wir uns nicht länger ausbeuten lassen, weder zu Hause, noch auf der Lohnarbeit.

… weil unsere Zeit uns gehört und wir selbst bestimmen wollen, wann und wie wir arbeiten.

… weil wir das Ende des Pflegenotstands, des Mangels an kostenloser Kinderbetreuung, die Aufwertung der Hebammen- und der Reinigungsarbeit verlangen.

… weil wir nicht länger zulassen, dass schlecht bezahlte Arbeiten auf Frauen und Queers* in unsicheren und rechtlosen Verhältnissen abgewälzt werden.

… weil wir selbst über unsere Körper bestimmen wollen und ob und wann wir schwanger werden oder wann wir eine ungewollte Schwangerschaft beenden.

… weil wir keine starre Einteilung in Frau und Mann brauchen, sondern eine Anerkennung und Geschlechtergerechtigkeit für trans-Männer, -Frauen, nicht-binäre und Interpersonen.

… weil wir selbst entscheiden wollen, wen wir lieben, ob, wann und mit wem wir Sex haben.

… weil wir wollen, dass keine von uns abgewertet oder kriminalisiert wird, weil sie für Sex Geld nimmt.

… weil wir uns nicht länger vorschreiben lassen, was oder wen wir schön finden, wie wir auszusehen oder uns zu kleiden haben.

… weil wir so zusammenleben wollen, dass niemand behindert wird.

… weil wir nicht länger hinnehmen werden, dass Frauen und Queers* sexuelle Übergriffe erleiden oder ermordet werden.

… weil wir klar machen wollen, dass Gewalt nicht erst bei Schlägen anfängt, sondern bei verbalen Verletzungen, Bevormundungen jeglicher Art oder Isolierung von der Außenwelt.

… weil wir keinen Schutz vor Männern brauchen, sondern ein Ende jeder Gewalt. Jeder Angriff auf eine Frau ist ein Angriff auf uns alle!

… weil wir nicht länger hinnehmen wollen, dass Kriege täglich hunderte Menschen vertreiben und töten, vor allem im globalen Süden. Die deutsche Regierung, die Bundeswehr, sowie die Deutsche Wirtschaft mischen dabei vor allem mit Rüstungsexporten ordentlich mit.

… weil es nicht sein darf, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken und die, die es nach Deutschland schaffen, entrechtet, ausgegrenzt und angegriffen werden.

… weil wir uns gegen Lagerunterbringung, Abschiebungen und Behördenschikanen einsetzen.

… weil wir alle das gleiche Recht auf Gesundheitsversorgung, Bildung und Wohnraum haben.

… weil wir nicht länger zusehen, wenn weltweit die Natur derart zerstört wird, dass es unser aller Leben gefährdet. Deutsche Unternehmen sind verantwortlich für die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen in vielen Teilen der Welt. Der Frauen*streik ist auch ein Streik für die Erhaltung der Umwelt und die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen für alle!

… weil wir uns gegen rechte Politik und den Aufstieg rechter Parteien und Bewegungen stellen.

… weil wir uns gegen Gesetze wehren, die uns ungleich machen, trennen und kriminalisieren.

… weil wir nicht länger in Frauen und Queers* mit oder ohne deutschen Pass, in Migrantinnen* und Deutsche, spalten und gegeneinander ausspielen lassen.

Wir bestreiken am 8. März unwürdige Zustände, indem wir

… nicht zur Arbeit gehen.

… die Hausarbeit liegen lassen.

… andere nicht umsorgen und nicht für alle mitdenken.

… nicht zur Schule, Berufsschule oder Hochschule gehen.

… uns versammeln, austauschen und Pläne für unsere Zukunft schmieden.

… solidarisch mit allen streikenden Menschen sind.

Wir werden uns gegenseitig dabei unterstützen, dass wir alle an diesem globalen Streik teilnehmen können. Unsere Aktionen sind vielfältig! Redet mit euren Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, Müttern, Großmüttern, Tanten und Schwestern! Werdet gemeinsam aktiv! Sammelt Euch, lernt einander kennen, hört einander zu! Lasst uns Streik-Komitees an allen Orten gründen! Dies ist der Beginn einer wachsenden Bewegung!

Wir sind

… viele sehr unterschiedliche Frauen und Queers* aus verschiedenen Kontexten. Wir haben unterschiedliche soziale und kulturelle Erfahrungen. Wir haben vielfältige Körper, Fähigkeiten und Lebensgeschichten. Manche von uns leben hier schon lange, manche von uns sind vor kurzem angekommen. Manche von uns gehen zur Schule oder sind in der Ausbildung, manche von uns sind von Hartz IV betroffen, manche von uns beziehen Sozialleistungen oder Rente, manche von uns erhalten gar nichts und viele arbeiten in verschiedenen Berufen. Was uns vereint ist die Kraft unsere entlohnte und nicht-entlohnte Arbeit niederzulegen!

Frauen und Queers* auf der ganzen Welt rufen: Wir streiken!

Schließ Dich an!

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* Das Sternchen soll verdeutlichen, dass es sich bei Geschlecht um ein Spektrum vielfältigster Geschlechtsidentitäten, Körperlichkeiten und Ausrucksweisen handelt.